FIT FÜR DIE WIRTSCHAFT in Willich, Herbst 2011

Als Sandra Krüger, Kundenbetreuerin in Mönchengladbach, erfuhr, dass TARGOBANK-Mitarbeiter im Rahmen von FIT FÜR DIE WIRTSCHAFT in die Schulen gehen, um dort Wirtschaft zu unterrichten, war ihr Interesse geweckt. Sie bewarb sich beim Projektmanagement von FIT und gab als Wunsch an, in Wohnortnähe zu unterrichten, also in Willich.

Das Team, bestehend aus Eva Schlieper (Projektleiterin), Karolina Dlugokecki, Miriam Reitz und Christiane Spörl (studentische Mitarbeiterinnen) sowie Ina Alexandrovski (Auszubildende und bis Ende des Jahres 2011 bei FIT eingesetzt) nahm ihren Wunsch gern auf und setzte sich umgehend mit Cornelia Sholl, Lehrerin an der Robert-Schuman Europaschule Willich, in Verbindung. Diese hatte sich schon früher für das Projekt beworben, allerdings hatte sich zu dem Zeitpunkt noch kein Wirtschaftstrainer gefunden. Auf die Anfrage reagierte sie prompt und bestätigte weiterhin ihr Interesse an einer Teilnahme. Somit war der erste und wichtigste Schritt getan.

Als nächstes wurden alle Teilnehmer – Wirtschaftstrainer wie Lehrer – zu Projektschulungen eingeladen, die immer am Anfang einer Phase stattfinden. Diese sollen den Einstieg in das Projekt erleichtern, das Kennenlernen des Projektpartners ermöglichen (sofern beide zusagen) sowie auf den Unterricht vorbereiten. Frau Sholl konnte leider nicht teilnehmen, aber Frau Krüger nahm das Angebot wahr und ließ sich zusammen mit anderen Trainern und Lehrern den Projektablauf und die Materialien erklären.

Nach der Schulung nahmen die Beiden zueinander Kontakt auf, um sich wegen der anstehenden Unterrichtsstunden zu besprechen: Termine wurden vereinbart und eine Themenauswahl getroffen. Frau Sholl, die die Fächer Wirtschaft und Englisch unterrichtet, bat Frau Krüger, einen Teil der Inhalte auf Englisch zu präsentieren. Die Bankerin nahm die Herausforderung an und übersetzte, auch mit Hilfe des FIT-Teams, einen Teil der Themen ins Englische.

Der abwechslungsreiche Unterricht startete für die 26 Schüler der neunten Klasse im November und kam bei ihnen so gut an, dass sich Lehrerin und Wirtschaftstrainerin dazu entschlossen, noch eine Stunde mehr zu machen, „um das Projekt in spielerischer Weise ausklingen zu lassen“ (Sandra Krüger).

Cornelia Sholl war von der Zusammenarbeit mit der Wirtschaftstrainerin begeistert: „Frau Krüger ist  mit ihrer offenen, netten und schülerzugewandten Art sehr gut bei den Schülern angekommen.“ So möchte die Lehrerin auch weiterhin an dem Projekt teilnehmen, denn „es waren viele interessante und für die Lebenswelt der Schüler sehr relevante Aspekte und Themen dabei, daher hatten wir in den Stunden lebhafte und interessierte Beteiligung.“ Auch die Trainerin will sich im Rahmen von  FIT FÜR DIE WIRTSCHAFT wieder an der Schule engagieren, denn neben zahlreichen neuen Erfahrungen, die sie als Lehrerin auf Zeit sammeln konnte, hat das Projekt vor allem Spaß gemacht.

Zum Ende hin kam sogar die Presse in den Unterricht: Sowohl die Westdeutsche Zeitung als auch die Rheinische Post berichteten über das Projekt. Alles in allem war es für alle Beteiligten ein voller Erfolg.